An dieser Stelle möchte ich noch zwei sehr wichtige Themen im Bezug auf Französische Bulldoggen ansprechen - bitte nehmen sie sich die paar Minuten Zeit und lesen sie sich den Text durch!!!!!!

 
1.) Modefarben wie Blau, Schoko, Creme usw.
 
Gerade auch im Internet wird man als Suchender immer wieder auf besonders "seltene" Farben wie Blau (eigentlich eher ein mausgrau), Schokofarben oder auch Creme aufmerksam gemacht.
Einige finden diese Farben besonders reizvoll, doch sie birgen Gefahren!
Denn die Farbe geht oft einher mit ganz speziellen Fellproblemen. Angefangen von einer fehlerhaften Fellstruktur, mit mehr oder weniger kahle Stellen über den Körper verteilt, bis hin zu kompletter Kahlheit verbunden mit Hautproblemen, Ekzemen, eitrige Pickel, trockene rissige Haut.
Außerdem ist bei den betroffenen Hunden oft auch eine mehr oder weniger starke Immunschwäche vorhanden.
 
Verantwortungsvolle Züchter versuchen daher tunlichst, Verpaarungen zu vermeiden, die diese Farbe bei den Welpen hervorbringt, ganz vermeiden lässt es sich leider aber nicht, da das verantwortliche Gen rezessiv ist und somit über viele Generationen verborgen weitergeben werden kann, um dann plötzlich wieder in Erscheinung zu treten. Das verantwortliche Gen kommt in vielen Rassen vor, z.B. beim Dobermann, wo man es auch „Blue-Dobermansyndrom nennt“. Beim Dobermann ist die Zucht mit blau verboten und fällt unter das Qualzuchtverbot!!!
 
Auch liest man immer wieder von solchen "Sonderfarben-Zuchten" die ihre Welpen mit Papieren verkaufen. Papiere vielleicht schon, aber ganz sicher keine offiziellen FCI-Papiere! Es gibt neben der FCI (die einzige weltweit anerkannten Organisation der Kynologie (alles was den Haushund betrifft) eine Vielzahl an Dissidenzvereinen die ihre eigenen Zuchtrichtlinien haben und eigene Papiere ausstellen und manche "Züchter" machen dies sogar selber. Nur... es handelt sich hier um KEINE offiziellen und somit FCI-anerkannten Papiere und diese sind somit auch "nichts oder kaum was wert". Dies wird einem freilich beim Kauf meist nicht gesagt....
 

Diese Farben als selten und somit begehrenswert hinzustellen, ist ein “Hinter das Licht“ führen des Käufers auf Kosten des Hundes und der Rasse!

Es handelt sich hier um einen Gendefekt und nicht um eine Farbe!!!

Bitte denken sie darüber nach...

 
 
2.) Billighunde und so genannte "Schnäppchen"
 
Sie haben sich also für den Kauf eines Rassehundes entschieden? Schön! :-)
 

Viele Leute fragen sich, warum kostet ein Rassehund vom Züchter so viel?

Im Internet und auch in Zeitungen werden einem Hunde der selben Rasse um ein vielfaches billiger angeboten.

Woher kommt diese Preisdifferenz????

Man hat ja gar nicht vor zu züchten, auch will man keine Ausstellungen besuchen... warum also mehr bezahlen???
 
Hier ein Vergleich, der jedem die Augen öffnen sollte:
- Ein guter Züchter züchtet aus Liebe zur Rasse, nicht um damit Geld zu verdienen. Fast jeder Züchter ist ein "Hobbyzüchter", d. h. er hat einen normalen Job mit 30 Tagen Urlaub pro Jahr und lebt in keinster Weise von seiner Zucht.
Ein guter Züchter sucht sich seine späteren Zuchthunde aus vernünftigen, seriösen Zuchten aus, hält die Hunde als Familienmitglied und sorgt dafür, dass die Tiere ein wunderschönes Leben mit besten Futter, bester tierärztlicher Versorgung und artgerechter Beschäftigung haben.
Geht es dann schließlich an die Zucht haben zukünftige Zuchthunde eine Vielzahl an gesundheitlichen Untersuchungen und Überprüfungen und auch einige Ausstellungen positiv zu meistern.
Dies alles bedeutet neben einem erheblichen Zeitaufwand auch eine Menge an finanziellen Ausgaben!!!
Haben die Hunde all diese Hürden mit Bravour gemeistert, erst dann darf man sie Zuchthunde nennen.
 
Ok... nun habe ich also meine fertige Zuchthündin... nun gilt es einen gesunden und geeigneten Deckrüden zu finden.
Auch der Deckrüdenbesitzer bietet seinen Hund nicht umsonst oder um 3 - 400 Euro an, denn auch der Rüde musste ja all diese Zuchtrichtlinien erfüllen!
Gut... ich habe also gedeckt und nun warte ich auf die süßen Welpen. Falsch... ich warte nicht nur darauf, sondern ich muss meine Hündin bestmöglich darauf vorbereiten!
Schon vor dem Decken gilt es die Hündin noch mal komplett vom Tierarzt untersuchen zu lassen, ihr Impfschutz wird noch einmal kontrolliert, noch eine Wurmkur, sie bekommt dann noch einige Zusatzpräparate, die die spätere Welpenentwicklung positiv beeinflusst und der Hündin alle wichtigen Nährstoffe gibt, die sie braucht, dann noch die Bluttests um den richtigen Deckzeitpunkt festzulegen und den Urlaub für die oft auch hunderte Kilometer weite Fahrt zum Rüden muss man auch noch fixieren....
Die Hündin ist nun also gedeckt. Nun gilt es die Maus fit zu halten. Sie benötigt etwa ab der Halbzeit mehr Futter (und zwar spezielles Futter für trächtige und/oder laktierende -säugende - Hündinnen), Zusatzpräparate (denn die Welpen nehmen sich ALLES was sie brauchen, egal ob es der Hündin nun fehlt oder nicht), genügend Auslauf ohne den Hund zu hetzen - also am besten längere, gemütliche Spaziergänge-, man muss sie an die Wurfbox - wo später die Kleinen geboren und die erste Zeit aufwachsen - gewöhnen. Ach ja... und die muss man ja auch noch kaufen bzw. selber bauen ;-)
Sind die Welpen nach einer sehr stressigen Zeit der Geburtsvorbereitung (Urlaub nehmen nicht vergessen!) und Geburt dann endlich da (von Geburtsschwierigkeiten und dergleichen will ich jetzt erst gar nicht anfangen) gilt es die ganze Meute zu pflegen und gesund zu erhalten. Der Mutterhündin muss man jetzt besonders viel Zuneigung, Liebe und Sorgsamkeit zukommen lassen. Sie benötigt ausreichend Pflege, gesunde Ernährung und eine saubere Wurfbox (sprich tägliches reinigen und auswechseln der Tücher usw.), damit sie sich gut um ihre Kinder kümmern kann.
Sind die Welpen etwas größer und werden zusehends aktiver beginnt für den Züchter erst die richtige Arbeit!
 
Die Mutterhündin kommt mit der Kinderpflege und dem Sauber machen nicht mehr alleine zurecht und möchte auch langsam wieder ein bisschen mehr Familienhund und nicht nur Mutter sein. Sprich... der Züchter übernimmt nun auch einen großen Part dieser Arbeit.
Mehrmals täglich muss die Wurfbox gereinigt werden, die Welpen werden an das Futter gewöhnt - festeres Futter = größere Haufen und Pfützchen und eine riesige Sauerei auch noch, wenns Brei gibt ;-) - und dann müssen die Kleinen natürlich auch langsam an ihr Umwelt gewöhnt werden. Die Wurfbox wird also zu klein und das Haus wird langsam aber sicher in Beschlag genommen. Von der Unordnung und dem Schmutz sag ich jetzt nichts, dass kann sich ja sicher jeder vorstellen, wie es aussieht, wenn ein Rudel Welpen lustig und voller Tatendrang das Haus umgestaltet.

Ein Welpe lernt bei einem guten Züchter alles mögliche kennen; Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Staubsauger, Türklingeln, Besucher, den Garten, andere Hunde, Autofahren etc. Das ist richtig viel Arbeit!

Bekommt man dann aber als Hundebesitzer einen so gut sozialisierten Welpen (etwa im Alter von 8 bis 10 Wochen), kann man sich sofort darum kümmern, dass der Hund weitere Umweltreize (z. B. Bus- oder Bahnfahrten, Passanten, Kinder, Rentner mit Stock etc.) kennen lernt. So ist er dann im Alter von 4 bis 6 Monaten schon ein sicherer und souveräner Begleiter in allen Lebenslagen und Situationen! Was gibt es schöneres?????
Wenn man sich also seinen Welpen holt ist er bestens auf sein späteres Leben vorbereitet. Er wurde bestmöglich aufgezogen, bekam viel Liebe, bestes Futter, wurde mehrfach geimpft, tierärztlich untersucht, gechipt, bekam die erste Impfung + EU-Paß, meist auch noch ein Welpenpaket mit in sein neues Zuhause und erhält natürlich seine Ahnentafel.
Dies alles kostet sehr viel Geld! Vom Zeitaufwand rede ich an dieser Stelle bewusst nicht mehr....
 
Sollte es mal Fragen oder Probleme geben, habe ich in einem seriösen Züchter einen verantwortungsbewussten Menschen, der mich nicht alleine lässt und jederzeit für meine Fragen da ist. Auch das ist sehr viel wert!!!!
 

Am Kaufpreis zu sparen ist das falsche Ende der Sparsamkeit! Nicht nur im Bezug auf Tierarztkosten durch fehlende Impfungen (instabiles Immunsystem), massive Verhaltensstörungen, Stubenreinheit, sondern auch auf Kosten der Eltern und Geschwister des Hundes den man gekauft hat...

...und schon komme ich zu dem weniger schönen Teil meines Vergleiches.
 
- Bei Massenvermehrern und Hundehändlen sieht das ganze "etwas" anders aus. Hier gibt es "reinrassige Welpen" schon um die 300 bis 500 Euro! Toll, was?
Hier werden die Elterntiere in irgendwelchen Hinterhöfen - wenn sie Glück haben, dann nicht in Gitterkäfigen, sondern "nur" in verdreckten Verschlägen - meist auch im Ausland gehalten, sehen oft nicht mal Tageslicht und werden als Gebärmaschinen missbraucht.
Tierärztliche Versorgung kennen sie natürlich nicht (wozu auch, kranke oder alte Tiere werden einfach erschlagen und entsorgt), gutes Futter genauso wenig. Ihre einzige Lebensaufgabe ist es, möglichst viele "süße" Welpen zu produzieren.
Vorbereitet werden die zukünftigen Mütter natürlich nicht auf die Geburt. Sobald sie geschlechtsreif und läufig sind (viele sind noch nicht mal 1 Jahr alt bei ihrem ersten Einsatz und selber noch nicht erwachsen geschweige denn reif für ihre Aufgabe) werden sie gedeckt, ob sie nun wollen oder nicht.
Während der Trächtigkeit führen sie ihr trostloses Leben weiter. Steht die Geburt an, sind sie genauso alleine wie sonst auch. Oft passiert es, dass die Hündinnen ihren eigenen Nachwuchs totbeißen, weil sie gar nichts damit anzufangen wissen und selber so verhaltensgestört sind, dass man ihnen gar keinen Vorwurf machen kann.
Haben die Welpen Glück und ihre Mutter ist instinktsicher und verhältnismäßig "normal", wachsen sie in ihrem eigenen Dreck auf, sehen nichts, lernen nichts kennen und werden viel zu früh von der Mutter weggenommen. Denn nur kleine Welpen sind auch wirklich süß und erweichen die Herzen der Menschen.
 
Ist der Tag gekommen, werden sie gesäubert und mit vielen weiteren "Rassehunden" in Boxen verfrachtet und hunderte Kilometer weit auf irgendwelche Märkte oder zu Hundehändlern verfrachtet, wo sie dann preisgünstig an den Welpenkäufer weitergegeben werden.
Wen wundert es dann, wenn solche Welpen unsicher, ängstlich, krank, verhaltensgestört sind?
Aber dafür sind sie schön billig!!! :-((((

Wer von sich behauptet Tiere zu lieben, darf nicht beim Händler kaufen! Denn selbst wenn man in den eigenen Augen - oder auch in denen von Menschen, die es nicht besser wissen - diesen einen Hund gerettet hat, hat man durch diesen Kauf das Leben von mindestens 10 bis 20 Welpen auf dem Gewissen. Und das zusammen mit ihren Eltern, die zum Teil unter schlimmsten Bedingungen vor sich hinvegetieren, nur dazu gedacht Welpen zu produzieren und Profit zu erzielen.

 
Ich frage sie nun: Ist es DAS wert? Nur um Geld zu sparen???
Die Nachfrage bestimmt nun mal das Angebot...
 

Und Hündinnen wie Cleo, die mit eingeschlagenem

Schädel in der Mülltonne entsorgt worden ist, sind

die Mütter dieser armen Würmer

 

 

 

 
Natürlich wachsen nicht alle Billigwelpen in solch katastrophalen Zuständen auf.
Viele der "Schnäppchenhunde" haben sogar das Glück bei halbwegs vernünftigen Menschen (ich nenne sie lieber Vermehrer) aufzuwachsen.
Achtung Sarkasmus! Die Leute haben sich mal irgendwo einen süßen Welpen gekauft (war auch gaaanz günstig!!! Is ja auch egal woher... lieb is er ja und bestimmt auch gaaaanz reinrassig) und dann vielleicht noch ein passendes Gegenstück dazu und schon ist man Züchter - so einfach gehts!
Die Hunde werden also verpaart und bald schon hat man ganz tolle Welpen! Woher die Eltern stammen, ob sie vielleicht sogar verwandt sind, ob sie gesund sind oder nicht interessiert ja keinen mehr. Äußerlich sieht man nichts, also wirds schon passen.
Und von rassespezifischen Krankheiten weiß man ja sowieso nix, danach fragt auch keiner.
 
Die Welpen sind also da, mit etwas Glück hat man sogar ganz tolle und "seltene" Farben und schon hat man einen tollen Nebenverdienst und das mit recht wenig Aufwand.
Und wenn man die Kleinen sogar impft, kann man gutes Geld raus schlagen.
Wenn man also bis zu 800 oder sogar 900.- an so einen "reinrassigen" Hund verdienen kann - warum nicht?!? Toller Nebenverdienst! Da ist es auch kein Wunder, warum solche Vermehrer oft sehr, sehr viele so genannten "Zuchthündinnen" besitzen... Sarkasmus Ende!
 
Für Vermehrer steht das schnelle Geld, statt der Verantwortung gegenüber der Tiere im Vordergrund. Gleichgültig und unbekümmert ignorieren sie die Möglichkeiten einer Kontrolle durch einen seriösen Hundezuchtverband (welche bei richtigen Züchtern zumindest 1x/Wurf gemacht wird!). Nicht selten sind diese Leute auch von Zuchtverbänden ausgeschlossen worden oder unterliegen - wegen Verstößen gegen die Zuchtordnung - einem Zuchtverbot. Echte Rassepapiere sind hier ausgeschlossen. Ähnlich wie bei den Massenzüchtern und Händlern sind gesundheitliche Überwachungen der Elterntiere nicht gegeben.
 
Nur... es hat ja einen guten Grund, warum sich Rassezuchtvereine - ich spreche jetzt von Vereinen die der FCI, der einzigen weltweit anerkannten Organisation der Kynologie (alles was den Haushund betrifft) unterstellt sind, wie z.B. in Österreich der ÖKV, in Deutschland der VDH usw. - den Kopf zermartern, wie man die Rasse gesund erhalten oder die Gesundheit verbessern kann, eben in Form von verschiedensten Untersuchungen, von Belastungstest, von Ausstellungen um die Rassereinheit und das Wesen beurteilen zu lassen und vieles mehr.
 

Daher meine dringende Bitte an sie, bitte kaufen sie ihren Welpen nur bei wirklich seriösen FCI-Züchtern!!!

Sie haben hier immer einen kompetenten Ansprechpartner, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht, haben die Gewissheit, dass alles getan wurde um einen gesunden, rassetypischen und gut sozialisierten Hund zu züchten, sie können sich bei Interesse dem Rasseclub anschließen und haben so die Möglichkeit Gleichgesinnte kennen zu lernen, gemeinsam Spaziergänge und Treffen zu besuchen, vielleicht etwas Ausstellungsluft zu schnuppern und vieles mehr!

DAS sollte ihnen ein Leben mit einem gesunden und glücklichen Rassehund wert sein!

 

Vielen Dank, dass sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen!!!

 

Diesen Text hat unsere liebe Züchterfreundin Gundi Nachtmann geschrieben, und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Danke Gundi! Wir sind auf der gleichen Wellenlänge!

! WAS SIND ZÜCHTER !

Was sind Züchter

Ein ZÜCHTER ist jemand, dem durstet es nach Wissen und doch weiß er, dass er nie alles wissen wird. Er ringt mit Entscheidungen zwischen Vernunft, Herz u. Verpflichtung.

Ein ZÜCHTER opfert persönliche Interessen, Finanzen, Zeit, Freundschaften, kostbare Möbel und wertvolle Teppiche. Er tauscht eine Luxusreise gegen eine Ausstellung und das Erleben seines Rudels.
...
Ein ZÜCHTER ...verbringt Stunden ohne Schlaf um eine Paarung zu planen, oder um mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu warten und hinterher über jedes Niesen, Krabbeln u. Quietschen zu wachen.

Ein ZÜCHTER verzichtet auf ein Galadinner, eine ach so tolle und “wichtige” Ausstellung usw., weil eine Geburt bevorsteht, oder die Welpen um 8 Uhr gefüttert werden müssen. Er übersieht die Geburtsflüssigkeit, setzt seinen Mund auf den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen – denn er ist die Verwirklichung seiner Träume.

Der Schoß des ZÜCHTERS ist ein großartiger Platz, auf dem Generationen von stolzen und edlen Hunden die mehr als “schön sein” können, schlummern.

Des ZÜCHTERS Hände sind stark, fest und oft schmutzig und doch wiederum sensibel für das Stupsen einer kleinen, nassen Welpennase.

Des ZÜCHTERS Rücken und Knie schmerzen vom Bücken über die Wurfkiste und vom Hocken in ihr. Doch sind sie stark genug, seine Hunde und deren Nachwuchs auf der Ausstellung zu führen oder in Agility, Obendiece usw. zu trainieren.

Der Rücken des ZÜCHTERS ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht mancher Mitmenschen, die meinen über seine Hunde und ihn Lügen verbreiten zu müssen, und doch ist er breit und stark genug, tausende solcher Lügen mit einem stolzen Lächeln zu ertragen.

Die Arme eines ZÜCHTERS sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen Arm voller Welpen zu tragen und eine Hand dem Anfänger zu leihen.

Die Ohren des ZÜCHTERS sind seltsame Gebilde; manchmal rot vom Gerede, manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal taub von Kritik und dann wieder hellhörig für das Winseln eines kranken Welpen.

Die Augen des ZÜCHTERS sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, manchmal blind gegenüber den Fehlern anderer und doch so scharf in der Wahrnehmung der eigenen Fehler. Sie sind immer auf der Suche nach der perfekten Spezies.

Das Gehirn des ZÜCHTERS ist manchmal getrübt vor Gesichtern und doch kann es eine Ahnentafel oder Geschichten über seine geliebten Hunde und Welpen schneller wiedergeben als ein Computer. Es steckt voller Wissen, das er jederzeit auch anderen großzügig zur Verfügung stellt.

Des ZÜCHTERS Herz ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung – und es sitzt am rechten Fleck.

Oh ja – es gibt solche ZÜCHTER, und es gibt auch Züchter ………..,

doch das ist ein anderes Thema!

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